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Fachartikel vom 19.08.2019

Für jeden Triticalestandort die passende Sorte!

Die erfolgreiche Triticaleproduktion beginnt mit der Sortenwahl, denn es passt einfach nicht jeder Genotyp in Ihre Region. Das offiziell ertragsstärkste Triticale ist seit mittlerweile víer Jahren das kurzhalmige und standfeste KAULOS, egal ob in den AGES-Prüfungen oder bei der AGRANA in Streifenversuchen.  KAULOS überzeugt außerdem durch eine sehr gute Ertragsstabilität und eine ausgeprägte Trockentoleranz. Im Wald- und Mühlviertel dominiert langjährig die gelbrosttolerante Eigenzüchtung TRICANTO, eine Sorte mit hohen Korn- und Stroherträgen. Aufgrund der hohen Energiedichte eignet sich TRICANTO hervorragend als Biogastriticale. In dieser Region ungebrochen beliebt ist auch das extrem frühreife PRESTO. Die Landwirte schätzen an dem "alten" PRESTO die optimale Kombination aus extrem früher Reife, längerem Wuchs, Gelbrosttoleranz und stabiler Kornausbildung. Die Höchsterträge der Intensivsorten sind in den "Prestoanbauregionen" ohnehin nicht zu erreichen. Das Allroundtalent FREDRO (auch im 500 kg Big Bag) entwickelt sich zum Nachfolger des unkomplizierten, gesunden und standfesten POLEGO und kann eigentlich in allen Anbauregionen erfolgreich angebaut werden. Zunehmend beliebt ist das äußerst gesunde und bestockungsfreudige KASYNO, ebenfalls eine Sorte für alle Standorte.

   

 

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