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Fachartikel vom 05. September 2016

FREDRO, KAULOS und TRICANTO!

Bei der Sortenwahl von Triticale stehen in den einzelnen Regionen unterschiedliche Parameter im Vordergrund. In den rauheren Lagen des Mühl- und Waldviertels sowie in den alpinen Ackerbauregionen stehen Strohertrag, Winterhärte und Ertragssicherheit an vorderster Stelle. In den intensiven Triticalegebieten im Alpenvorland und der Steiermark zählt eindeutig die Kombination aus Höchsterträgen und sehr guter Standfestigkeit. Die Probstdorfer Saatzucht verfügt in allen Bereichen über ein sehr leistungsfähiges Sortenpaket.

Bei den standfesten Hochertragstriticalesorten haben sich das extrem standfeste ALEKTO und das qualitätsbetonte FREDRO in der Praxis etabliert. Beide Sorten verfügen über eine gute Kornausbildung und eine exzellente Winterhärte. Ab heuer neu im Programm ist das neue Intensivtriticale KAULOS. KAULOS beeindruckte sowohl in den offiziellen Zulassungsversuchen der AGES als auch in den erweiterten Prüfungen der LAKO, LK-OÖ und der Kärntner Saatbau. Gegenüber den bisherigen ertragsbetonten Triticalesorten zeigt das sehr fallzahlstabile KAULOS eine deutliche züchterische Verbesserung im Ertragspotenzial.

Die Eigenzüchtung TRICANTO zeigt ein optimales Verhältnis von Korn- und Strohertrag, im Hauptanbaugebiet des Mühl- und Waldviertels ist es sowohl in biologischen als auch in konventionellen Versuchen die offiziell ertragreichste Triticalesorte. Ein wesentlicher Vorteil ist, wie auch beim bewährten und frühreifen PRESTO, die sehr gute Toleranz gegenüber Gelbrostinfektionen. Unkompliziert zu führen ist nach wie vor das gesunde und standfeste POLEGO, die Standardsorte in vielen nicht zu intensiv wirtschaftenden Betrieben. Die frühreife Aktionssorte TRIMMER kann als Wechseltriticale im Herbst und im zeitigeren Frühjahr angebaut werden.

 

 

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