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Züchtung

 




Die PROBSTDORFER SAATZUCHT ist als Züchtungsfirma mit ihren Sorten national und international sehr erfolgreich, insbesondere in Zentraleuropa. Die Grundlage dafür sind in Probstdorf gezüchtete, standortangepasste Sorten, die in Ertrag, Qualität und Ertragssicherheit in den geforderten Eigenschaften sehr gut entsprechen.

Standort

Die klimatischen Bedingungen am Standort Probstdorf sind ausgezeichnet, um ausgezeichnete Sorten bei Premiumweizen, aber auch bei Sommerdurum und Sommergerste und weiteren Kulturarten zu züchten. Denn Probstdorf, im Marchfeld, östlich von Wien und nördlich der Donau gelegen, hat den notwendigen kontinentalen klimatischen Einfluss vom Nordosten, hat auch niedrige Niederschlagsmengen und große Temperaturschwankungen – das sind die Voraussetzungen seitens des Standortes, dass die Sorten der Probstdorfer Saatzucht so erfolgreich sind.

Kreuzung

Bei der Weizenzüchtung ist die Voraussetzung für eine neue Sorte die gezielte, besonders wohl überlegte Kreuzung, denn der Weizen ist Selbstbefruchter. Die Kastration mit anschließender Bestäubung ist somit der Beginn der der 7- bis 15-jährigen Züchtungsarbeit bis zur Eintrag als Sorte.

Führung des Zuchtmaterials bis zur Sorte

In mühevoller Kleinarbeit werden im Laufe der Selektionsjahre die gewünschten Genotypen selektiert, in der Hoffnung, dass nach bis zu 15 Jahren Züchtungsarbeit eine Sorte eingetragen wird, um dann bei den Landwirten und Verarbeitern zu einem großen Erfolg zu führen. Im Laufe der Jahre wird auf Krankheitsresistenz, Auswuchsfestigkeit, Winterfestigkeit, Standfestigkeit, die verschiedensten Qualitätseigenschaften und natürlich auf Kornertrag selektiert – viele 10.000 Bonitiereinheiten sind dafür jährlich notwendig. Züchtung dauert und kostet auch viel Geld. Über die Züchterlizenzen kommt Geld wieder an die Probstdorfer Saatzucht zurück.

Züchtung im Unternehmensverbund

Mit der Gründung der Saatzucht Donau im Jahr 2000 konnten durch die Einbeziehung des zweiten Züchtungsstandorts Reichersberg/Inn (OÖ) kulturartenspezifische Schwerpunkte gesetzt werden.

Während die Premium- und Durumweizenzüchtung nach wie vor in Probstdorf am idealen Standort durchgeführt wird, liegen die Schwerpunkte in dem klimatisch wesentlich feuchteren Reichersberg bei zweizeiliger Wintergerste, Mahl- und Futterweizen und auch Triticale. Ebenso wurde die Züchtungsarbeit bei den Alternativkulturen Raps und Sojabohne aufgenommen. Diese Öl- und Eiweißfrüchte dienen nicht nur für die in Österreich gewünschte GMO-freie Versorgung der Nahrungsmittelkette, sondern erbringen auch ihren Beitrag zur Deckung des Energiebedarfs mit nachwachsenden Rohstoffen.


 

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